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Später
Ziel
Zieldistanz und Termin bestimmen Phasenaufteilung, Länge des Tapers und die Art der Schlüsseleinheiten.
Ausgangsniveau
Die Referenzleistung ist der Anker für alle Tempobereiche — irgendein Lauf der letzten Wochen, den du ernsthaft gelaufen bist. Aus ihr wird die Schwellengeschwindigkeit geschätzt und daraus alles andere abgeleitet.
Referenz: Distanz km
Referenz: Zeit hh:mm:ss
Referenz: ø Herzfrequenz
Optional, aber der beste Indikator: aus dem Verhältnis zur HFmax lässt sich ablesen, wie hart der Lauf wirklich war.
Anstrengung dieser Referenz
automatisch aus der Herzfrequenz
Wettkampf — voll ausbelastet ins Ziel
Sprechen war nicht mehr möglich
Sprechen ging nur noch abgehackt
Ich hätte in ganzen Sätzen sprechen können
Entscheidend für alle Tempobereiche: Ein locker gelaufener Test sagt ein deutlich besseres Renntempo voraus als eine Ausbelastung derselben Zeit. Ohne Herzfrequenz schätzt der Sprechtest die Intensität — er ist gut wiederholbar und trifft die Atemschwellen im Mittel zuverlässig, streut im Einzelfall aber. Wenn Du eine Herzfrequenz hast, ist sie der genauere Weg.
Aktuell machbare km / Woche
Was du dir heute zutraust, pro Woche zu laufen. Orientiere dich am Schnitt deiner letzten vier Wochen — nicht an der Summe und nicht an deiner besten Woche. Kommst du aus einer Pause, trag ein, was jetzt realistisch ist, nicht was früher ging. 0 ist erlaubt; dann wird aus deiner Referenzdistanz geschätzt.
Längster Lauf: war es derselbe Lauf?
nein, ein anderer Lauf
ja, derselbe wie oben
Wer den Referenzlauf gleichzeitig als weiteste Strecke gelaufen ist, muss nichts doppelt eintragen.
Längster Lauf: km
Der tatsächlich weiteste Lauf der letzten vier Wochen — nicht der typische, nicht der geplante. Hier zählt das Maximum, weil die 30-Tage-Regel darauf aufbaut. Er ist der Ausgangspunkt für den langen Lauf; die Referenzleistung oben taugt dafür nicht, sie kann ein kurzer Tempotest gewesen sein. Wer noch gar nicht läuft, trägt 0 ein — der Plan beginnt dann bei der Mindestdistanz.
Längster Lauf: Zeit hh:mm:ss
Wie lange Du dafür unterwegs warst. Die Dauer ist der belastbarere Wert als die Strecke: Sie zeigt, was Du an Zeit auf den Beinen schon verträgst, und verhindert, dass der Plan den langen Lauf unter etwas deckelt, das Du längst gelaufen bist.
Wiedereinstieg nach Pause
nein, ich laufe durchgehend
ja, ich komme aus einer längeren Pause
Nach einer Pause startet der Plan bewusst unter deiner Belastbarkeit: Herz und Lunge sind schnell zurück, Sehnen und Knochen brauchen Wochen.
Spitzenumfang km / Woche
Angestrebtes Maximum. Wird gesenkt, falls die Steigerung zu schnell wäre.
Herzfrequenz-Steuerung
über maximale Herzfrequenz (HFmax)
über Schwellen-Herzfrequenz (LTHF)
ohne Herzfrequenz, nur über Tempo
Maximale Herzfrequenz in bpm
Struktur
Trainingstage, Belastungsrhythmus und Intensitätsverteilung. Der Umfangsaufbau wird gegen das Verhältnis von akuter zu chronischer Belastung geprüft und bei Bedarf gedeckelt.
Trainingstage
Tage, an denen du von Anfang an laufen kannst. Die Anzahl bestimmt, wie das Wochenvolumen aufgeteilt wird.
Später zusätzlich möglich
Optional. Ein Tag daraus kommt im Verlauf dazu — nicht um mehr zu laufen, sondern um dieselben Kilometer auf mehr Einheiten zu verteilen. Das macht die Einzelläufe kürzer.
Langer Lauf am
Nur die oben gewählten Trainingstage stehen zur Auswahl. Harte Einheiten werden anschließend möglichst weit davon entfernt verteilt.
Belastungsrhythmus
2 Aufbauwochen : 1 Entlastungswoche 3 Aufbauwochen : 1 Entlastungswoche 4 Aufbauwochen : 1 Entlastungswoche durchgehend steigend, ohne Entlastung
Bezieht sich auf Wochen, nicht auf Einheiten: nach so vielen steigenden Wochen folgt eine Woche mit rund einem Drittel weniger Umfang.
Intensitätsverteilung
automatisch (pyramidal) — viel locker, etwas Schwelle, wenig hart
polarisiert — viel locker, kaum Mitte, klare Spitzen
schwellenbetont — Schwerpunkt im Schwellenbereich
Wie sich die Kilometer auf locker, Schwelle und hart aufteilen. Polarisiert zeigte sich bei Wettkampfathleten tendenziell überlegen, gemessen an der Sauerstoffaufnahme — für Freizeitläufer ist kein Vorteil belegt.
Steigerungsbegrenzung
vorsichtig — höchstens 8 % pro Woche
Standard — höchstens 12 % pro Woche
forsch — höchstens 20 % pro Woche
ohne Begrenzung
Wie stark der Wochenumfang gegenüber der letzten Aufbauwoche steigen darf. Über 20 % war in einer Kohorte von 261 Läufern in der Halbmarathon-Vorbereitung mit mehr Verletzungen verbunden (Damsted et al. 2018) — deshalb greift diese Obergrenze immer, auch bei „ohne Begrenzung".
Zweiter langer Lauf am Folgetag
automatisch — ab Ultradistanz immer einplanen nie einplanen
Langer Lauf, am nächsten Tag gleich noch einer auf müden Beinen. Trainiert Ermüdungstoleranz statt Tempo, üblich in der Ultra-Vorbereitung.
Laufen-Gehen-Wechsel
automatisch — bei Einstieg
immer, mit Gehpausen
nie, durchgehend laufen
Lockere Läufe in Blöcken mit kurzen Gehpausen. Für Einsteiger der übliche Weg, um Umfang aufzubauen, ohne die Belastung zu überziehen — die Laufblöcke wachsen über den Plan hinweg.
Steigungen im Training
automatisch — nach Gelände
vorhanden, Berganläufe einplanen
keine, nur flache Strecken
Betrifft nur dein Trainingsumfeld, nicht die Rennstrecke. Ohne Steigungen entfallen Bergan-Einheiten und werden durch gleichwertige Reize in der Ebene ersetzt.
Uhrzeit im Kalender
Nur für den Export. Beeinflusst den Plan nicht — verschiebe Termine danach frei.
Erinnerung
keine 1 Std vorher 3 Std vorher 12 Std vorher
Alarm im Kalendereintrag.
Plan berechnen
Kalenderdatei laden (.ics)
Als CSV laden
How-to: ICS-Dateien auf dem iPhone hinzufügen
Debug kopieren
Belastungsprofil
Wochenumfang, aufgeschlüsselt nach Intensitätszone. Die Linie zeigt das Verhältnis akuter zu chronischer Belastung.
Tempo- und Herzfrequenzbereiche
–
Bereich Zone Pace min/km Herzfrequenz Einsatz
Haftungsausschluss und Sicherheitshinweise ·
HammaRunna erzeugt eine Trainingsvorlage, keine medizinische oder trainerische Individualberatung. Belastungsempfehlungen ersetzen kein ärztliches Okay — bei Vorerkrankungen, Brustschmerz, Schwindel oder anhaltenden Beschwerden Training abbrechen und abklären lassen.